Igepedia - Das Werbetechniker ABC

Abdeckmaterial:
Teil des Haftverbundes, der das Selbstklebematerial trägt. Als Trennschicht
ist zumeist eine Silikonisierung aufgetragen, so dass sich das Etikett leicht
vom Träger abziehen lässt.

Ablösbarkeit:

Ein in der Praxis relativer Begriff, der beschreibt, mit welcher Kraft oder
unter welchen Bedingungen Selbstklebeetiketten wieder abgelöst werden
können.

Abriebfestigkeit:
Eigenschaft einer Oberfläche, äußeren Einflüssen wie Reibung oder Scheuern zu widerstehen.

Abstoßen:
Zum Abstoßen kommt es, wenn die Tinten nicht aufeinander abgestimmt sind. Der Tintentropfen wird so platziert, dass er eigentlich auf dem Druckmedium auf einen anderen Tropfen treffen sollte. Anstatt sich auf ihn zu legen, wird der Tintentropfen abgestoßen und verläuft zur Seite. Das Ergebnis: Der Ausdruck verliert die Farbechtheit, es kommt zu verfälschten Farben und das Bild erscheint grobkörniger als erwartet. Das Abstoßen lässt sich vermeiden, indem man Tinten eines Herstellers verwendet, da ihr Zusammenwirken getestet ist.

ACC:
Auto Color Calibration = Automatische Farbkalibrierung. Dabei handelt es sich um eine Grundeinstellung für den Farbkopierer. Sie setzt den Kopierer in einen bestimmten Zustand zurück, wenn Qualitätsveränderungen der Ausdrucke bzw. Kopien auftreten. Die Zielkurve für die automatische Farbkalibrierung ist in der Firmware des Kopierers gespeichert und kann vom Servicetechniker verändert werden.

Accelerated Light Testing:

Beschleunigte Alterungsprüfung. Zwecks Simulation mehrerer Jahre wird das Druckmaterial für einige Wochen bzw. Monate bestimmter Lichtbestrahlung in hoher Intensität ausgesetzt.

ACS (Automatische Farberkennung):
Werden farbige Bereiche auf dem Original erkannt, wird automatisch vollfarbig mit vier Farben kopiert. Erkennt das CLC-System ein schwarzweißes Original, wird nur mit schwarzem Toner kopiert. Die ACS-Funktion kann über die ACS-Taste ausgeschaltet werden.

A/D-Wandler:

Das Kürzel steht für Analog-Digital-Wandler. Er übersetzt die Helligkeitswerte des CCD-Sensors in eine Sprache, mit der der Computer etwas anfangen kann: In die binären Codes 1 und 0 oder - einfacher gesagt - Bit. Dabei entsprechen acht Bit 256 Werten, die mehr Helligkeitsnuancen erfassen, als der Mensch wahrnehmen kann.

Adhäsion:

Zwischen Flächen zweier Körper durch Kontakt erzeugte Bindung. Wechselwirkung eines Klebstoffes mit dem zu beklebenden Substrat.

Additive Farben:

Oder Primär-, bzw. Lichtfarben. Die Farben Rot, Grün und Blau (RGB) bilden bei der Projektion in der Summe (daher die Bezeichnung „additiv“) die Farbe Weiß. Alle anderen Farben lassen sich durch Mischung der drei Primärfarben erzeugen. Nach dem Prinzip der additiven Farbmischung erfolgt die Farbbildung bei der Fernsehröhre bzw. dem Computermonitor. Die Komplementärfarben (Gegenfarben) der additiven Farben sind die subtraktiven Farben.

ADI (Autodesk Device Interface):

Softwarebeschreibung der Autodesk Inc. als Grundlage zur Erstellung von Treibersoftware für Drucker, Plotter etc.

AI (Artificial Intelligence):

Kurzform für künstliche Intelligenz (KI).

Affiche:
Bezeichnung für den Bogenanschlag. Dient auch als Bezeichnung für ein
Außenwerbeplakat (Affichenpapier).

Andruck:
Der Druckjob wird zunächst in kleinem Format (am Besten auf mattem Papier) gedruckt, damit Farbe und Stand kontrolliert werden können. Alternative zum Proof.

Antialiasing/Rendering:
Rechnerisches Verfahren, um bei niedrig auflösenden Ausgabesystemen eine optisch ansprechende Wiedergabequalität zu erreichen. Bei der Bildschirmdarstellung von Grafikobjekten und Buchstaben werden unschöne, treppenartige Kanten „entschärft“. Dies erfolgt durch das Errechnen von Farbverläufen zwischen Objekt und Hintergrundfarbe.
Bei Drucksystemen wird das Antialiasing ebenfalls verwendet.
Es kommen spezielle Rasterverfahren zum Einsatz, die sehr rechenintensiv sind und daher die Druckzeit erheblich verlängern können.

AppleTalk:
Ein Netzwerkprotokoll, das bereits 1984 von Apple Computer Inc. entwickelt wurde. AppleTalk ist auch bekannt unter den Namen EtherTalk (in einem Ethernet-Netzwerk), TokenTalk (in einem Token-Ring-Netzwerk) oder als LocalTalk (über die serielle Schnittstelle). AppleTalk ist Bestandteil aller Apple-Computer und ist auch für andere Computersysteme (Windows, DOS, UNIX) verfügbar.

Archival Properties:
Lagerungsfähigkeit - bezeichnet die Eigenschaft eines Mediums, längere Lagerzeiten ohne Qualtitätsverschlechterung überstehen zu können.

Area coverage:
Flächendeckung - nennt den Prozentsatz, zu dem ein Medium in seiner Gesamtheit mit Tinte bedruckt ist.

ASCII (American Standard Code of Information Interchange):
Amerikanischer Normcode in der Datenverarbeitung mit meist acht Bits. Durch die große Verbreitung amerikanischer Geräte ist er auch in Europa, besonders bei Personal Computern, gebräuchlich. Dieser Code setzt die alphanumerischen Zeichen, die mit der Tastatur eingegeben werden, in binäre  computerverständliche Zeichen um.

ASTMS (American Society for Testing and Materials):
Amerikanische Behörde zur Durchführung von Tests und Materialprüfung - der ASTMS E84-Tunnel Test bezeichnet eine von dieser Behörde durchgeführte Brandentwicklungs-Prüfung, die sich mit der Geschwindigkeit der Flammenausbreitung bzw. -entfernung sowie Rauchentwicklung befasst.

ATM (Adobe Type Manager):
Software von Adobe Systems Inc., dient zur optimierten Darstellung von Post-Script-Zeichensätzen auf dem Monitor. Kann darüber hinaus die Druckqualität von zeilenorientierten Drucksystemen verbessern (Matrix, InkJet), die über keinen eingebauten PostScript-Interpreter (RIP) verfügen.

ATM (Asynchronous Transfer Mode):
Ein Netzwerkprotokoll, welches eine fast unbegrenzte Zahl von Netzwerkteilnehmern (Clients) unterstützt, wenn digitale Informationen über dasselbe breitbandige Kabel übertragen werden sollen. ATM verpackt die Informationen in kleine „Pakete“ und versieht sie mit der Adresse des Zielteilnehmers. Derzeit beträgt die Paketgröße 53 Byte, wobei 5 Byte für Adresse und Steuerdaten reserviert bleiben.

Auflösung:

Je höher die Auflösung, desto mehr (digitale) Informationen stehen pro Maßeinheit zur Verfügung. Als Quasi-Standard hat sich der Inch etabliert.
Auflösungen werden deshalb überwiegend in „Punkten pro Inch“ angegeben (dots per inch, Abkürzung: dpi). Um eine metrische Angabe zu erhalten, muss dieser Wert durch 2,54 geteilt werden. Einige Systeme arbeiten mit unterschiedlichen Auflösungen.
In vertikaler Richtung beträgt z. B. die Auflösung 400 dpi, gegenüber einer Auflösung von 600 dpi in horizontaler Richtung. Sofern nur ein Wert angegeben wird, entspricht die horizontale der vertikalen Auflösung.

AUI (Attachment Unit Interface):

Eine DB-15-Buchse, welche den Anschluss eines Gerätes an ein Ethernet-Netzwerk ermöglicht.
 
Ausschießen/Ausschieß-Software:
Bogenmontage, Nutzen. Verteilung von Einzelseiten auf dem Druckbogen.
Dient einerseits zur ökonomischen Nutzung des bedruckbaren Papierformats, andererseits zur vereinfachten Nachbearbeitung hinsichtlich Falzung, Heftung und Beschnitt. Das Ausschießen der Druckbögen erfolgt mit sog. Ausschieß-Software. Auch beim Digitaldruck ist das Ausschießen sinnvoll z. B. dann, wenn eine Broschüre im A5-Format auf A3-Papier produziert wird. Nach der Falzung stehen die Seiten in der richtigen Reihenfolge. Beschnitt und Heftung schließen die Produktion ab.

Automatische Strich-/ Halbtonerkennung:
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Original wird digital auf Strich und Halbtonanteile untersucht. Die Strichanteile (Schrift, Liniengrafik) werden während des Kopiervorgangs digital aufbereitet und auf der Kopie besonders scharf wiedergegeben. Grenzwert und Wirkungsgrad dieser Funktion können vom Anwender individuell geregelt werden.


Backlights:

Plakatwerbeträger, in denen die befestigten Plakate im City-Light- oder 18/1-Bogen-Format von hinten durchleuchtet werden.

Backlit/Backfilm/Opalfolie:

Hochtransparente Glanzfolie. Beschichtung milchig-weiss. Es wird spiegelverkehrt bedruckt. Motiv wirkt mit und ohne Beleuchtung und eignet sich besonders für Citylight-Werbung.

Bahnbreite:
In einer Produktionsmaschine maximal verarbeitbare Breite der Materialbahn.

Banding:
Streifenbildung. Die sichtbaren stufenweisen Übergänge von Halbtönen in
einem Farbverlauf. Bei rasterorientiertem Bildaufbau (z.B. Offsetdruck) wirkt das Banding besonders störend. Rasterlose Ausgabeverfahren (z. B. CLC-Druck) sind hingegen weniger störanfällig.

Baugerüstwerbung:

Mit Werbung bedruckte Kunststoff-Netze (auch Meshgewebe) von 100-1.000 m² Fläche.

Belegungsdichte:

Die Belegungsdichte = Anzahl Plakate/Einwohnerzahl einer Stadt. In der Praxis wird mit einer Belegungsdichte von 1:2.000 oder 1:3.000 gerechnet, d.h. pro Plakatstelle 2.000 bzw. 3.000 Einwohner.

Billboards:

Großflächige Außenwerbung.

Blindprägung:
Prägen von Logos oder Rillungen bei hochwertigen Produkten; Konturen und Formen werden positiv ins Papier eingeprägt.

Blocken:
Unerwünschtes Aneinanderhaften von Oberflächen.

Blow-up:
Darunter versteht man ein Riesenposter mit einer bedruckten Fläche von bis zu 1.000 m². Die ca. 1.500 Werbeflächen bundesweit findet man an Baugerüsten, als Fassadenwerbung, als Baustellenwerbung oder als Gebäudeverhüllung.

Banknoten-Erkennungssystem:
Ein Begriff aus der CLC-Technik. Das Banknoten-Erkennungssystem ist ein Sicherungssystem gegen missbräuchliches Kopieren von Banknoten. Eine Logik „erkennt“ Geldscheine. Wird die Vorlage als Banknote identifiziert, wird eine schwarze Kopie ausgegeben.
Dieses System lässt sich auch nicht durch schräges oder erst späteres Auflegen der Geldscheine täuschen.

Belichter:
Ermöglicht die hochauflösende Ausgabe digitaler Informationen auf Film oder Fotopapier (Bebilderung). Die Filme dienen überwiegend zur Produktion von Druckplatten für den Offsetdruck.

Bézierkurve:
Spezielle Berechnung einer Kurve, wichtiger Bestandteil von PostScript und anderen Druckerbeschreibungssprachen.

Biodome:
Durch die Igepa vertriebenes Einkomponenten-Doming-System.
Unter Doming versteht man das Veredeln von Aufklebern mit einer transparenten Doming-Beschichtung. Damit erzeugen Sie beeindruckende 3D-Effekte.

Bitmap:
Eine Reihe von Pixel-Daten, die eine Grafik definieren. Eine Grafik beinhaltet ein Gitternetz von quadratischen Bildpunkten, auch Raster genannt.

Bit/Byte:
Abkürzung für „Binary Digit“. Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten kann. Computer verwenden ein Binärsystem, um Informationen zu kodieren und zu dekodieren: Sie arbeiten nur mit den Ziffern 0 und 1.

Bit-Tiefe/Farbtiefe:
Begriff für die Farbigkeit eines digitalisierten Bildes. Ein Schwarzweißbild beinhaltet nur die Werte Schwarz und Weiß und kommt daher mit einer Informationsmenge von 1 Bit je dargestelltem Pixel aus.

Blauwollskala:
Die Blauwollskala ist ein Verfahren, mit dem sich die Lichtbeständigkeit von Tinten im Außeneinsatz messen lässt. Es entspricht der DIN-Norm 16525. Dazu wird ein Baumwollstreifen mit bis zu acht Blautönen eingefärbt, von denen bekannt ist, wie sie sich bei Lichteinstrahlung verhalten. Gleichzeitig werden die zu testenden Tinten auf dem Bedruckstoff aufgetragen.
Zur Hälfte abgedeckt, werden die Teststreifen dem UV-Licht ausgesetzt.
Wie lichtecht die Tinte ist, zeigt das Vergleichen der abgedeckten und
ungeschützten Hälften in bestimmten Zeitabständen.

Bleed:
Ausblutung - Unerwünschte Vermischung angrenzender Farben bzw.
generelles Auslaufen einzelner Farben aufgrund Verrutschen des Farbträgers.

Blitzer:
Störungen beim Druck. Aneinandergrenzende Farbflächen lassen das
Trägermaterial (in der Regel weißes Papier) „durchblitzen“.

Bogenmontage:
Zusammenstellung der per Belichter erstellten Seitenfilme auf dem sog. Druckbogen zur ökonomischen Ausnutzung des Formates der jeweils eingesetzten Druckmaschine. Hierbei werden die dem Druck nachgeschalteten Verarbeitungswege (z. B. falzen, schneiden) berücksichtigt.

Books on Demand:

Verlage und Buchhändler entdecken den Digitaldruck für Bücher in kleinen und kleinsten Auflagen. Sogar bei einem einzigen Exemplar lohnt sich der Druck. Die Maschinen benötigen für die Herstellung des Buches mit Umschlag und Binden inzwischen nur noch ein paar Minuten. Immer mehr Verlage nutzen die Technik für vergriffene und selten nachgefragte Bücher.

Brightness:
Helligkeit - bezeichnet die Gesamtheit weißen Lichts, das vom unbedruckten Medium reflektiert wird. Dieses Resultat wird durch die Verwendung von OBAs (Optical Brightening Agents = optische Aufheller) verbessert. Es verleiht dem Medium eine blaue Tönung.

Bungee Cords:
Elastische Schnüre - zur Fixierung von Outdoor-Bannern bei größtmöglicher Stabilität und gleichzeitiger Flexibilität bei stürmischen Wetterbedingungen.

CAD (Computer Aided Design)
Vektororientierte Zeichen- und Kon-struktionsprogramme für das Zeichnen und Berechnen von Bauteilen, Gruppen, Anlagen, Häusern usw. am Computer.

california° / california:duo
Das einseitig gestrichene california° und das beidseitig gestrichene california:duo setzen neue Maßstäbe in Sachen Karton. Die Oberflächen beider Qualitäten sind besonders weiß und glatt und bieten somit alles, was Sie von den hochwertigsten Kartons der Branche erwarten.
Mineralölfrei produziert, geschmacksneutral, für Lebensmittel unbedenklich und PEFC-zertifiziert.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an Ihren Igepa-Kartonspezialisten.

CityLightClock
Gehört zu den Werbeträgern der Großuhren. Standardisiertes Format: 1.900 x 1.400 cm entspricht 4/1 Format, insgesamt 8 m² auf 4 Seiten.

CityLight-Poster (CLP)
Hinterleuchtete oder beleuchtete Plakatvitrinen in die ein Plakat der Größe
120 x 176 cm cm gehängt werden kann (dies entspricht nicht ganz dem 4/1 Format). In Deutschland gibt es derzeit etwa 100.000 Plakate. Als Material kommt entweder Papier oder Backlight Film in Frage.

CLP-Säulen
Verglaste und hinterleuchtete Litfass-säulen, in die entweder drei 8/1 Bogen-Plakate oder sechs City-Light-Poster eingehängt werden können.

Clearfilm
Glasklare Folie mit transparenter Beschichtung. Oberfläche oft etwas klebrig, auch selbstklebend erhältlich.Generell sehr scharfe Plots möglich.
Farbsättigung nicht immer sehr hoch.

CMS (Color Management System)
Software, die entweder auf Betriebs-systemebene oder im Rahmen von Anwendungsprogrammen dafür sorgt, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie dann in den gerätespezifischen umrechnet. So kalibriert ein CMS beliebige Eingabe- und Ausgabeeinheiten.

CMYK
Abkürzung für die vier Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz. Den Buchstaben K für Schwarz hat man gewählt, da er mit keiner anderen Farbe verwechselt werden kann.
Aus CMY lassen sich alle gewünschten Farben im subtraktiven Farbsystem erstellen. Aufgrund der Verunreinigungen und Transparenz der Farben entsteht beim Übereinanderdruck von Cyan, Magenta und Gelb jedoch ein braunstichiges, aber kein reines Schwarz. Bildelemente, die schwarz erscheinen sollen, werden deshalb zusätzlich mit der vierten Druckfarbe Schwarz gedruckt. Dann wird CMY allerdings auf ca. je 60% reduziert.

CMYK-Modell
Das CMYK-Modell basiert auf der Fähigkeit der auf Papier gedruckten Druckfarben, Licht zu absorbieren (während das RGB-Modell bei der Farberzeugung von den Lichtquellen abhängt). Wenn weißes Licht auf die Druckfarbe oder den Toner auf dem Papier trifft, werden je nach Druckfarbe oder Tonerfarbe bestimmte Teile des Spektrums absorbiert. Teile des Spektrums, die nicht absorbiert werden, werden reflektiert.

Theoretisch müsste eine Kombination aus reinem Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y) alle Teile des sichtbaren Spektrums absorbieren und Schwarz erzeugen. Diese Farben werden daher als subtraktive Farben bezeichnet. Druck-technisch gesehen sind Druckfarben oder Toner nicht zu 100% rein, so dass die genannten Farben Braun anstelle von Schwarz erzeugen. Sie müssen mit Schwarz (K) kombiniert werden, um Farben angemessen wiedergeben zu können.

Coalesence
Koaleszenz - Pfützenartiges Zusammenlaufen von Tinte beim Ausdruck - häufig bei Verwendung minderwertiger Medien.

Cockle
Wölbung - Kräuselung oder Auffaltung des Tintenstrahl-Ausdrucks. Ursache ist eine Vergrößerung der Papierfasern in der Aufnahmeschicht nach überhöhter Tintenzufuhr.

Colorimeter
Kolorimeter - Instrument zur Farbmessung.

Colour Management = Farbmanagement
Jedes Farbgerät hat seine eigenen Farbeigenschaften bzw. seinen eigenen Gamut-Wert (s. Gamut-Wert). Die Scanner und Monitore arbeiten mit unterschiedlichen RGB-Farbräumen (die im allgemeinen sehr viel größer sind als die CMYK-Farbräume), die Drucker benutzen unterschiedliche Druckfarben und Toner. An diesem Punkt ist ein Farbmanagement erforderlich, um den Gamut-Wert jedes Geräts zu erkennen und die Farben des einen Geräts mit denen des anderen Geräts abzustimmen. Der wichtigste Schritt in diese Richtung ist eine Kommunikation mit Hilfe von geräteunabhängiger Farbe. Der Gamut-Wert jedes Farbgeräts wird in Beziehung zu dieser geräteunabhängigen Farbe beschrieben - anstelle einer Farbanpassungs-Beschreibung für jede mögliche Kombination aus zwei Geräten, die auf dem Markt erhältlich sind.
Color Matching Farbabstimmung für Bilder über den gesamten Monitor sowie Ein- und Ausgabesystemen wie z. B. Scanner, Drucker, Kamera, Plotter, Digitalkamera usw.

Concentrate
Konzentrat - hochkonzentrierter Flüssigtoner für elektrostatische Drucker, der in periodischen Abständen der Toner-Grundmischung zwecks Rückführung von während des Druckvorgangs abgegebenen Partikeln. Somit wird der verringerte Vorrat wieder ausgeglichen.

Continuous-Ink-Jet

Aus den Düsen wird permanent gespritzt. Wieviel und welche Farbmischung der Tinten auf das Papier gelangen soll, steuert ein „Rücklauf-System“. Durch ein elektrostatisches Feld werden die Tropfen abgelenkt oder durchgelassen. Mit diesem System ist es möglich, sehr kleine, gleich grosse Tropfen, mit einer aussergewöhnlich hohen Frequenz zu erzielen. Typischerweise wird bei diesem Verfahren auf Lösungsmittelbasis gearbeitet. Der Tintenverbrauch ist mehrfach höher als beim Drop-on-demand-Verfahren, aber Continuous-Ink ist schneller und qualitativ besser. Der grösste Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass Tinten auf Lösungsmittelbasis von der chemischen Formulierbarkeit kaum Grenzen gesetzt sind. Da auch die Tropfengrösse verändert werden kann, lassen sich hiermit höhere Auflösungen erzielen.

Continuous Print
Eine Funktionalität des ColorPASS, die ermöglicht, dass ein CLC-System Einzelseiten ohne Pausen nacheinander druckt. Im Normalfall entstünde zwischen dem Drucken zweier Einzelseiten eine Pause, da die Druckeinheit des CLC-Systems für kurze Zeit heruntergefahren wird.

Continuous tone
Halbtöne - Darstellung einer Grafik, und zwar nicht mittels Bildpunkten bzw. -linien vom Primärfarben, sondern durch gleichmäßig abgeschwächte Farbtöne wie in einer Fotografie, manchmal auch abgekürzt als „contone“ bezeichnet.

Contrast
Kontrast - Differenzmessung zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen einer Grafik (bzw. die Differenz zwischen der Grafik und der Hintergrundfläche; auch mit „Dmax“ bzw. „Dmin“ (minimale bzw. maximale Densität) bezeichnet.

Controller
Interface zwischen CLC-System und PC-Netzwerk. Der Controller übernimmt die Aufgabe, Daten aus den Anwendungsprogrammen der vernetzten PCs anzunehmen, zu berechnen und an das CLC-System weiterzuleiten (Digitaldruck-Funktion). Controller werden über PostScript-Druckertreiber angesteuert und können neben der Ausgabe von Daten auch deren Speicherung bzw. deren Koordination in Warteschlangen übernehmen (Queueing).
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, über das angesteuerte Farbkopiersystem Daten zu erfassen (Scanner-Funktion). Controller verdreifachen somit den Nutzen des Kopiersystems.

CPU (Central Processing Unit)

Das Herz des Computers die zentrale Recheneinheit, z. B. von Intel, Motorola, Dec etc. Die Leistungsstärke (Taktfrequenz) wird in MHz angegeben, d. h. Millionen Schwingungen pro Sekunde. So verarbeitet ein 600-MHz-Prozessor 600 Millionen Bits pro Sekunde.

CRD (Color Rendering Dictionary)
Softwarebestandteil des Color Managements von PostScript Level 2-RIPs,
welche die Farbdaten für Ausgabewerte in Abhängigkeit eines gewählten Eingangsfarbprofils farbmetrisch korrigieren.

Cromalin
Ein analoges Proofverfahren, mit dem sich das Produktionsergebnis eines Offsetdrucks vorab prüfen lässt. Basis für das Cromalin sind Offsetfilme aus dem Belichter. Mit einem Laminatverfahren werden auf eine spezielle  Trägersubstanz die Druckfarben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) nacheinander aufgebracht. Im Gegensatz zum Andruck besteht beim Cromalinverfahren keine freie Wahl des Trägermaterials.

CSA (Color Space Array)
Ein PostScriptmechanismus, um RGB oder CMYK in CIE-Farben umzurechnen.

CTP (Computer to Plate)
Verfahren, bei dem die Ausbelichtung der Datei direkt auf die Druckplatte erfolgt. Verfälschungen oder Qualitätsverluste durch Filmbelichtung und anschließende Plattenbelichtung können so umgangen werden.

CTP (Computer to Press)
Verfahren, bei dem die zu druckenden Daten direkt in die Druckmaschine eingespeist werden. Die Druckplatte wird direkt in der Druckmaschine „beschrieben“, so dass der Druck ohne langwieriges Einrichten gestartet werden kann.

Curl
Aufwellung - Medium weist nach dem Ausdruck keine glatte, ebene Oberfläche auf, sondern hebt an einigen Stellen deutlich ab. (Das ideale Medium zeigt keinerlei Aufwellung).

Dateiformate
Eine kurze Übersicht der wichtigen Dateiformate im Folgenden. Die Endungen werden normalerweise von PC-Anwendungen beim Sichern automatisch erstellt. Für Mac-Anwendungen sind sie nicht erforderlich, aber es macht Sinn, dieselben Endungen zu nutzen, um die Kompatibilität zu gewährleisten. Hier eine kurze Auflistung der gebräuchlichen Dateiformate:

.bmp
Bitmapformat für Win-kompatible Rechner, meist in MS-Programmen eingesetzt.

.tiff oder .tif
Tagged-Image-File-Format. TIFF wird eingesetzt um Bilder zwischen den Programmen und Computerplattformen zu transportieren; kann fast immer verarbeitet werden.

.gif
Entwickelt von CompuServe für die Nutzung von Bildern im Internet, hervorragend geeignet wegen starker Kompression der Bilddaten und dadurch schnellem Bildaufbau.

.jpeg oder .jpg
JPEG ist neben dem GIF das am häufigsten genutzte Pixel-Format im Internet. Verschiedene Kompressions- und auch Qualitätsstufen sind anwählbar; entwickelt von der Joint Photographics Expert Group.

.pict
Von Apple entwickelt und 1984 als Standard Grafikformat eingeführt. Wird von allen Mac- und vielen PC-Programmen verarbeitet.

.eps
Das Encapsulated-PostScript-Format beinhaltet gegenüber dem einfachen ps-Format eine Bildschirmdarstellung und ist zum Platzieren in anderen Programmen geeignet. Das Format kann sowohl pixelorientierte als auch vektororientierte Daten abspeichern.

.pdf
PDF ist ein Dateiformat der Firma Adobe. Laut Adobe ein allgemeines plattform- und programmübergreifendes Dateiformat, das von jedem handelsüblichen Rechner mit der Shareware Adobe Acrobat Reader gelesen werden kann. Bei der Erzeugung des Formats aus einer EPS-Datei mittels des Adobe Destillers oder aus MS-Programmen mit dem PDF-Writer kann der Erzeuger Auflösungen für Bildschirmansicht, Probedruck oder Lithodaten festlegen, sowie Rechte für Änderungen und Erweiterungen vergeben. Eines der wichtigen Dateiformate für die Zukunft, schon jetzt Standard.

.sit und .sea
Entwickelt von Aladdin Systems. .SIT ist ein Stuffit-Dokument (Komprimierungs-Programm) und .SEA ist ein, bei Bedarf, selbst dekomprimierendes Dokument einer Mac-Variante.

.zip, .arj, .rar, .lzw oder .exe
sind Windows-Komprimierungsprogramme (Utility).

DCS (Desktop Color Separation)
Auch Fünf-File-EPS genannt. Ein Format, in dem für jedes Farbbild fünf PostScript-
Dateien angelegt werden. Vier Dateien
beinhalten die Information für je einen Farbkanal (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz).
Die fünfte Datei dient zur Platzierung im digitalen Layout. Sie beinhaltet alle Farbanteile, jedoch in niedriger Auflösung, sowie weitere Informationen, z. B. Freistellpfade oder Rasterwerte. Das DCS-Format gehört zum Dateityp EPS, welches als das Standardformat im professionellen Umfeld gilt. Es ermöglicht eine schnelle Arbeitsweise bzw. Druckausgabe. Für den Digitaldruck eignet sich dieses Format nur dann, wenn der Controller der Digitaldruckmaschine die Option“Separationen kombinieren“ bietet. Hierbei werden die vier Farbkanäle innerhalb des Controllers wieder zusammengesetzt.

Dekadenplan
Der Zeitraum für eine Plakatierung beträgt eine Dekade, d.h. 10 oder 11 Tage. Im Dekadenplan der Plakatwerbung wird das Kalenderjahr in 34 Dekaden mit abwechselnd 10 und 11 Tagen eingeteilt. Am Anfang und Ende des Jahres gibt es zwei Dekaden mit 14 Tagen.
Jede Dekade wird in drei Klebeblöcke - A,B und C - unterteilt, in denen die Klebung jeweils um drei bis vier Tage versetzt beginnt und endet.
Alle klassischen Plakatwerbeträger werden nach dem Dekadenplan gebucht - mit Ausnahme von City-Light-Postern, die in einigen Städten auch im Wochenrythmus belegt werden können.
Hier die wichtigsten DIN-Formate:
DIN A3: 29,7 x 42,0 cm
DIN A2: 42,0 x 59,4 cm
DIN A1: 59,4 x 84,1 cm
DIN A0: 84,1 x 188,9 cm

Densitometer
Ein Gerät, das die Lichtmenge misst, die von Papier oder Film durchgelassen oder reflektiert wird. Ein vom ANSI (American National Standards Institute) eingeführter Standard („Status T“) wird vielfach in der Grafikindustrie verwendet. Ein Densitometer wird für die Kalibrierung von Ausgabegeräten mit hoher Farbgenauigkeit benötigt. Für höchste Genauigkeit in der Messung benötigt man allerdings ein Farbspektralphotometer, welches nicht nur die Dichte, sondern die Farbe an sich misst.

Density
Densität/Dichte/Schwärzung - bezeichnet den von einem Bildteil absorbierten Lichtanteil eines bestimmten Farbbereichs.
Densität wird auf einer logarithmischen Skala dargestellt; so ist z.B. die Densität 2 zehnmal dunkler als die Densität 1. Tintenstrahl- oder elektrographische Ausdrucke erreichen eine maximale Densität von ca. 1,6 bis 1,9 je nach Farbe.

Digitaler Farbproof
Ein Farbproof, der direkt aus dem digitalen Datenbestand und ohne die Produktion von Druckfilmen erzeugt wird. Hierbei kann die Farbgebung des späteren Druckerzeugnisses vorab kontrolliert werden.

Direct Imaging
Zu Deutsch direktes Bebildern.
Die Maschinen dieses Typs erstellen zum Druck eine Master-Druckplatte. Im Gegensatz zu Computer-to-Plate-Systemen wird die Druckplatte innerhalb der Maschine digital bebildert. Einmal erzeugt, bleibt sie für den gesamten Druck unverändert. Ein personalisiertes Drucken ist dadurch nicht möglich. Dafür lassen sich auf diesen Drucksystemen konventionelle Druckfarben einsetzen, weshalb man auch von digitalem Offsetdruck spricht.

Display PostScript
Weiterentwicklung der Seitenbeschreibungssprache PostScript, um die Darstellung von Grafiken und Schrift am
Computermonitor zu verbessern und mit dem späteren Druckbild in Übereinstimmung zu bringen.

Dithering
(Erwünschte) Irritation/Mischung - Kreation von Zwischenwert- bzw. -farbeffekten durch Veränderung von Werten angrenzender Bildpunkte oder Pixel.

DMax
Der maximale Dichtewert im Sinne eines Höchstwerts oder ein Standard für die Menge an Druckfarbe, die eine Druckpresse bzw. ein Belichter erzeugen kann bzw. für das Maß, in dem Pixel, Film oder Toner geschwärzt werden. Sollte beim Offsetdruck 95% (bei Bildern) nicht überschreiten.

DMin
Der minimale Dichtewert bzw. das Maß, in dem Pixel, Film oder Toner geschwärzt werden. Sollte für den Offsetdruck 5% (bei Bildern) nicht unterschreiten.

Dot Gain
Punktzuwachs - Maßbezeichnung für die Punktverteilung der Tinte auf dem Medium. Ein hoher Punktzuwachs reduziert zwar die Streifenbildung, kann aber die Bildschärfe beeinträchtigen; ein geringer Punktzuwachs führt zu Streifenbildung.

Dot Shape
Punktformung - Rundung eines einzelnen Bildpunktes in einer Grafik.

Dot Size
Punktgröße - Ausmaß eines einzelnen Bildpunktes in einer Grafik.

dpi (Dots per Inch)
Anzahl der auf einem Inch unterscheidbaren digitalen Informationen. Je höher dieser Wert, desto besser ist die in Abhängigkeit von der Auflösung stehende Qualität.

Drag
Drücken der Maustaste während der Bewegung, daher drag-and-drop: Bewegen einzelner Textblöcke, Bilder und Grafiken per Maus von der einen in die andere Applika-tion oder in ein anderes Dokument.

Driver
(Treiber) Softwarebestandteil, um von
einem PC aus andere Peripheriegeräte zu betreiben.

Drop-on-demand
Bubble-Jet und Piezo sind klassische Drop-on-demand-Technologien. Tinte wird nur dann durch die Düse geschickt, wenn es in dieser Farbe etwas zu drucken gibt.

Dropout(s)
Aussetzer - Nicht-Bedruckung von Bildteilen bei elektrostatischem Druck. Solche Aussetzer indizieren, dass Staub, Schmutz und andere Verunreinigungspartikel in direkter Druckerumgebung nicht auf ein Minimum reduziert wurden.

Druckertreiber
Ein Softwarebestandteil des Betriebssystems, welches einerseits die Kommunikation zwischen dem aktiven Programm und der gewählten Schnittstelle herstellt. Andererseits obliegt dem Druckertreiber die nicht zu unterschätzende Aufgabe, die Programmdaten in ein dem angesteuerten Drucker verständliches Format zu übersetzen

DTP (Desktop Publishing)
Mit DTP-Programmen können auf normalen Personalcomputern aus selbstgestalteten Text und Grafikunterlagen Druckvorlagen (Werbebroschüren, Gebrauchsanweisungen, Bedienungsanleitungen, Handzettel, Dokumentationen sowie Zeitungen und Zeitschriften) erstellt werden.
Die digitale Druckvorlage kann bei kleiner Auflage auf einem Laserdrucker oder Farbkopiersystem vervielfältigt werden.

DXF - Drawing Interchange File
Entwickelt von Autodesk, um Daten zwischen den verschiedenen AutoCAD-Versionen zu transformieren.

Dye-based Inks
Auf Farbstoffen basierende Tinte - Häufig verwendeter Tintentyp, der Farbe eher in Form von einzelnen, aufgelösten Molekülen als in Form fester Bestandteile enthält. Farbstoffe sind lösbar in Wasser oder anderer Lösung und erzielen strahlende Farben. Dies macht jedoch häufig eine Schutzbeschichtung notwendig, welches wiederum mit geringerer UV-Stabilität und langsamerer Trockenzeit des Beschichtungssubstrats einhergehen kann.

Dye Sublimation
Farbstoffsublimation - bezeichnet in der elektrographischen Technologie den Übertragungsprozess bestimmter Farbstoffe von einer bedruckten Papierseite auf ein anderes Medium, z.B. Tuch, indem das Papier auf dem Tuch in einem Laminator erhitzt wird. Der bestimmte Farbstoff verdunstet vom bedruckten Papier und kondensiert auf dem Tuch mit erhöhtem Punktzuwachs.

Dye Sublimationprinter
Farbstoffsublimations-Drucker - Druckverfahren, in dem eine hitzeempfindliche, feste Bestandteile enthaltende Farbrolle (mit den separaten Farben cyan, magenta, gelb und schwarz) unter einen erhitzten Druckkopf geführt wird, um die Farbstoffe zu veranlassen, in ein Aufnahmemedium zu diffundieren. Da jedes Element unterschiedlich erhitzt werden kann, ist die Intensität eines jeglichen Farbstoffpunktes variabel von leicht bis voll gesättigt. Das Resultat ist ein Halbton Ausdruck in Qualität einer Fotografie. Dieses Verfahren erfordert spezielles Papier zur Aufnahme der Farbstoffe und bringt entsprechend hohe Mediumkosten mit sich. (Dieses Verfahren ist eigentlich fehlbezeichnet, da die Farbstoffe eher diffundieren als sublimieren).

E wie...

EFI

Electronics for Imaging

Electrographic

Electrostatic Plotter

Das Prinzip des Tonerdrucks im LFP-Bereich. Der Plotter „zeichnet" elektrostatische Ladung auf. Auf das Papier wird dann Toner gestreut. Der Toner haftet nur an den geladenen Stellen und wird dann fixiert. Schneller Druck, Netzwerkfähigkeit und hohes Preisniveau zeichnen diese Technik aus.

Encapsulation
Versiegelung - Der Ausdruck wird mit einer Schutzschicht, d.h. zumeist mit einem klaren Laminat auf beiden Seiten und an den Rändern versiegelt, so daß ein umfassender Schutz vor Feuchtigkeit gegeben ist.

EPS (Encapsulated PostScript)
Frei übersetzt „eingebettetes PostScript".

Bei EPS-Dateien wird der PostScript Datenbestand nach einem festgelegten Schema durch eine übergreifende Dateiinformation am Dateianfang (Header) ergänzt. Man unterscheidet zwischen binär codierten, also im binären Code gespeicherten EPS-Dateien und den ASCII-Konventionen folgenden EPS-ASCII-Dateien. EPS-Daten sind betriebssystemübergreifend einsetzbar, sofern sie den „Document Structuring Conventions" (DSC) von Adobe entsprechen. Die DSC legen eine geräte- und seitenunabhängige Struktur für ein Post Script-Programm fest und schreiben dann DSC-Kommentare vor, die anderen Applikationen die Handhabung erleichtern. EPS-Dateien können eine Bildvorschau (Bitmap) enthalten, welche zur Darstellung am Bildschirm oder der Ausgabe auf Druckern ohne PostScript-Interpreter dient. Unter Windows ist diese Bitmap eine TIFF- oder Windows-Metafile (WMF)-Datei, auf dem Macintosh kommt eine PICT-Datenstruktur zum Einsatz. Dies führt gelegentlich beim plattformübergreifenden Austausch von EPS-Daten zu Verwirrung, weil statt der Bildvorschau nur eine graue Fläche dargestellt wird. Auf das Druckergebnis nimmt dies jedoch keinen Einfluss solange über ein PostScript-fähiges System gedruckt wird.

Error Diffusion
Bezeichnet eine Form unregelmäßiger „Dither"-Musterung zur Verhinderung einer Pixelisierung.

Ethernet
Die gebräuchlichste Verkabelungsart zur Verbindung mehrerer Computer und zur Erstellung eines Netzwerks. Die meistverbreiteten Varianten sind 10BaseT und 100BaseT (Fast Ethernet). Die RG58-Kabel („Thin-net", bzw. „Koax-Kabel") ähneln einem Kabel für Kabelfernsehen mit BNC-Steckern und sind mittlerweile kaum noch zu finden.

Der Netzwerkstrang muss mit Abschlusswiderständen an Anfang und Ende versehen sein. 10Base2-Netzwerke sind zwar preisgünstig, haben aber den Nachteil, dass eine Unterbrechung der Netzwerkverkabelung das ganze Netzwerk betriebsunfähig macht. Bei einem 10BaseT-Ethernet-Netzwerk mit Sternverkabelung ist das nicht der Fall. 10BaseT wird auch als „Twisted Pair"-Verkabelung bezeichnet.

Euroskala
In Europa gültiges Prozessfarbensystem. In den USA kommen Prozessfarben aus dem Pantone-System zum Einsatz, in Japan wird nach dem Toyo-Standard gedruckt. In allen Fällen erfolgt die Farbbildung durch das aufeinander folgende Drucken der Farben Cyan, Magenta, Gelb (Yellow) und Schwarz.

F wie...

Farbkeil/Messstreifen
Ein Farbkeil beinhaltet Messfelder mit Dichtewerten zwischen 0% bis 100% Deckung für jede Druckfarbe. Die Farbwerte definieren die Menge der jeweils vom Druckwerk aufgetragenen Farbe und werden zur Kontrolle mit einem Densitometer gemessen.

Abweichungen in der Stärke des Farbauftrages entscheiden darüber, ob eine Kalibrierung des Druckwerks bzw. der Farbsteuerung notwendig ist.

Farbmanagement
Allgemeine Bezeichnung für Systeme diverser Hersteller zur Kalibrierung von allen an der Farbbildverarbeitung beteiligten Komponenten wie Scannern, Monitoren und Farbdruckern. Das Farbmanagement-System übersetzt die Daten eines Scanners in einen Standardfarbraum. Für die Ausgabe auf einem Drucker wird das Bild wieder für das jeweilige Gerät umgerechnet.

Farbmaßzahl
Drei Farbmaßzahlen beschreiben die Farbvalenz als Zahlenwerte: X, Y und Z. Sie wurden von der französischen Kommission CIE in der Normfarbtafel festgelegt. Jede Farbart findet dabei als Farbton und Sättigung einen Platz in einem Koordinatensystem. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass Farbzusammensetzungen wiederholbar und einstellbar sind.

Farbmodelle
Sie dienen zur Ordnung von Farben. Die gängigsten sind RGB (Rot-Grün-Blau), CMYK (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) und HLS (Hue-Luminance-Saturation).

Wichtig ist, dass Farbe außer bei CMYK immer mit drei Parametern beschrieben werden kann. Allerdings arbeiten auch viele der Systeme, die mit CMYK-Daten arbeiten, intern mit RGB.

Farbprofil
Alle Geräte, die Farbe verarbeiten, verfälschen diese auch in gewissem Maße. Jeder Scanner, Bildschirm oder Drucker hat seine eigene Farbcharakteristik. Es kommen individuelle Abweichungen von Gerät zu Gerät hinzu, die sich im Lauf der Zeit weiter ändern. Farbprofile dienen dazu, die Farbeigenschaften eines Geräts zu beschreiben.

Entweder liefert der Hersteller ein solches Profil, oder der Anwender generiert mit Hilfe entsprechender Software individuelle Profile für seine Geräte. Aufgrund dieser Farbprofile kann das Farbmanagement-System die einzelnen Komponenten aufeinander abstimmen. Mittlerweile sind die ICC-Profile weltweit als Standard anerkannt. Es gibt Farbprofile für die Eingabe, für die Simulation und die Ausgabe. Alle zusammengenommen erzeugen die maximale Bildqualität.

Farbraum
Ein Modell zur Darstellung von Farben durch messbare Werte, etwa dem Anteil von Rot, Grün und Blau in einem Bild. Der RGB- und der CMYK-Farbraum sind von den Farbgeräten (z. B. Monitor und Drucker) abhängig. Andere Farbräume, etwa der CIELAB-Farbraum, basieren auf mathematischen Modellen und sind geräteunabhängig.

Farb-Separation
Um Dateien farbig auszudrucken bzw. zu belichten, muss eine farbige Datei in ihre Cyan-, Magenta-, Yellow- und Black-Bestandteile separiert werden. Ergebnis ist dann ein Satz von vier Filmen beim Belichter oder ein Zusammendruck der vier Farben durch vier separate Farbwerke.

Farbstofftinte
Im LFP-Bereich bislang die am meisten verwendete Tinte. Einfach ausgedrückt handelt es sich um gefärbtes Wasser.

Farbstofftinte besteht aus Farbstoffen hoher Reinheit, destilliertem Wasser und einigen Zusatzmitteln. Das ganze wird im Reinstraum durch eine Rührmaschine miteinander vermischt, anschliessend mehrfach gefiltert (u.a. mit Bakterienfiltern) und letztendlich staubfrei abgefüllt.

Farbstofftinten haben in der Regel einen grossen druckbaren Farbraum und drucken mit sehr hoher Farbbrillanz. Diese Tinte ist daher ideal für Indoor-Anwendungen geeignet. Wegen mangelnder UV-Stabilität und Wasserfestigkeit sind Drucke mit Farbstofftinte in der Regel erst nach einer Weiterverarbeitung für Outdoor-Anwendungen bedingt geeignet. Bei sehr hoher Luftfeuchtigkeit verzögert sich die Trocknung aller Farbstofftinten merkbar.

Farbsysteme
Sie beschreiben die Farbumfänge von Geräten. Monitore und Scanner arbeiten nach dem RGB-Farbsystem. Drucker bilden nach dem kleineren CMYK-Farbraum ab. Das gesamte sichtbare Farbspektrum beschreibt das LCH-Farbsystem, von dem sich der geräteneutrale CIELab-Farbraum ableitet.

Farbtemperatur
Verschiedene Lichtquellen besitzen unterschiedliche „Farbtemperaturen", d. h. das Licht besteht aus Bereichen unterschiedlicher Spektralanteile. Eine Glühlampe liefert einen starken Rot-Anteil und nur einen geringen Blau-Anteil. Umgekehrt verhält es sich bei Tageslicht mit bedecktem Himmel. Beispiele für verschiedene Farbtemperaturen, die in K (Kelvin) gemessen werden:

> Kerze: 1.900 K

> Glühlampe: 2.500 K

> Halogenlampe: 3.200 K

> Elektronenblitz: 5.500 K

> Sonnenlicht: 5.500 K

Farbtiefe
Sie steht für die Anzahl der Bits, mit der die Helligkeitswerte übertragen werden. Je höher der Wert liegt, desto mehr Farben lassen sich unterscheiden. Hinter einer Farbtiefe von 24 Bit verbergen sich 16,7 Farben.

Farbvalenz
Damit ist die Wirkung gemeint, die ein Farbreiz aufgrund seiner Strahlung auf die Rezeptoren des Auges ausübt. Es entsteht ein bestimmter Farbeindruck. Wiederholt sich die Farbvalenz, ruft sie beim Betrachter immer dieselbe Farbempfindung hervor. Die Voraussetzung für dieses wiederkehrende Erlebnis ist ein konstantes Umfeld. Um die Farbvalenz zu beschreiben, verwendet man Farbmaßzahlen.

Fast Ethernet (100BaseT)
Fast Ethernet ist eine andere Bezeichnung für 100-Mbps-Ethernet. Theoretisch könnte 100BaseT gegenüber 10BaseT die zehnfache Datenmenge transportieren was in der Praxis häufig die Leistungsfähigkeit der eingesetzten Hard- und Software übersteigt. FDDI (Fibre Distributed Data Interface )

Eine auf Glasfasersystemen basierende TokenRing LAN-Technologie. Die dualen Ringe transportieren Daten mit 100 MBit/s und einer Übertragungsfrequenz von 125 MHz.

FDDI wird häufig im Bereich von Hochgeschwindigkeits-LAN-Backbones eingesetzt.

Fehler bei der Bildschärfe
Unerwünschte Nebeneffekte beim Scharfzeichnen sind Sprenkel, Tüpfel, Lichthöfe und Moirés. Sprenkel (Mottling) und Tüpfel (Speckling) können bei Bildern mit geringen Tonwertschwankungen wie Schatten, Hauttönen, Nebel auftreten. Mottling- und Speckling-Effekte lassen sich vermeiden, wenn man den USM-Schwellwert erhöht.

Ein Moiré ist ein Störmuster, das entsteht, wenn sich Punkt- oder Linienraster mit unterschiedlichen Winkeln überlappen. Es ist meistens die Folge, wenn die gerasterte Vorlagen eingescannt werden. Werden gerasterte Bilder zu scharf gezeichnet, können Lichthöfe um jeden einzelnen Punkt entstehen. Abhilfe in beiden Fällen schafft, wenn die Optik vor dem Scannen defokussiert wird oder nach dem Scannen mit einem Software-Schleierfilter entrastert wird.

Feststofftinte
Grundprinzip: Man nehme statt Wasser Wachs - schon hat man Feststofftinte.

Diese Tinte ist beim Material überhaupt nicht wählerisch. Da die Medien mit Wachs bedruckt werden, ist die Weiterverarbeitung eher das Handicap. Beim Heißlaminieren schmilzt die Tintenschicht unter Umständen wieder an.

Fiery-Export-Zusatzmodul
Exportiert Daten aus Photoshop ohne Verwendung des PostScript-Interpreters oder eines Druckertreibers, wodurch die Verarbeitungsdauer verkürzt wird. Die Verarbeitungsgeschwindigkeit kann damit um das Dreifache erhöht werden.

Fiery Downloader
Ein Dienstprogramm zum Laden von Zeichensätzen und PostScript-Dateien von Macintosh und Windows-Computern.

Fiery-Kalibrierung
Die Fiery-Kalibrierung ist ein Kalibrierverfahren, das täglich oder so oft wie vom Anwender als nötig erachtet angewandt werden kann. Im Gegensatz zur ACC (s. ACC = Automatische Farbkalibrierung) handelt es sich bei der Fiery-Kalibrierung um eine Funktion des Fiery Controllers. Es gibt zwei Arten der Fiery-Kalibrierung: AutoCal (wird aus dem Einrichtmenü des Fiery heraus ausgeführt) und Fiery Print Calibrator (wird vom PC oder Macintosh aus durchgeführt). Der Zweck der Fiery-Kalibrierung besteht im Prinzip darin, den Drucker auf eine bestimmte Zielkurve einzustellen, die vom Anwender ausgewählt wurde. Mit dem Fiery-Controller werden verschiedenem Zielkurven geliefert (z.B. Euroscale, SWOP, R 2.1 usw.), die einen bestimmten Farbraum oder Gamut-Wert beschreiben. Welche Zielkurve zu wählen ist, hängt vom jeweiligen Programm ab. Bei der Fiery-Kalibrierung handelt es sich um eine „Softwarekalibrierung", d.h. sie funktioniert nur innerhalb des von der Hardware definierten Rahmens. Die Einstellungen gelten nur für den Drucker und haben keinerlei Auswirkungen auf den Kopierer.

Fiery Scan
Ein Dienstprogramm, mit dem Bilder mit dem Kopierer eingescannt und direkt an Macintosh- oder Windows-PCs mit Adobe Photoshop gesendet werden können.

Fiery Spooler
Ein Dienstprogramm zur Steuerung des Spool-Betriebs und der Warteschlangen sowie zur Produktionsüberwachung und zur Fakturierung der Aufträge. Die neuen Funktionen dieses Dienstprogramms erlauben die Veränderung und das wiederholte Drucken bereits verarbeiteter Druckaufträge, das Ändern der Einstellungen für Druckaufträge in der Warteschlange, die Ausgabe eines detaillierten Druckprotokolls sowie die Anzeige des Druckerstatus und der Informationen für die Druckkostenfakturierung.

Finishing
Begriff aus der Produktion. Normalerweise erhält man nach dem Druck große Bogen im Überformat, diese müssen beschnitten, sortiert, gefalzt, geheftet und verpackt werden. Das Finishing wird vom Kunden vorausgesetzt und ist ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor.

Fixierung/Fixiereinheit
Begriff aus der CLC-Technik. Steht am Ende der am mechanischen Druckprozess beteiligten Komponenten beim digitalen Druck. Die Fixiereinheit verbindet das auf dem Papier befindliche Farbtonerpaket mit dem Trägermaterial.

Druck und Temperatur der Fixiereinheit stehen in Abhängigkeit vom gewählten Material bzw. gewünschten Effekt. Das eingesetzte Kopieröl minimiert die Haftung der Tonerpartikel an den Fixierwalzen und erzeugt einen Glanzeffekt, der die Drucke fotoähnlich erscheinen lässt. Die Stärke des Glanzeffekts kann gesteuert werden.

FOCOLTONE
Ein Farbsystem, das einen Bereich mit Schmuckfarben umfasst, die aus den Skalenfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) zusammengesetzt sind. Die FOCOLTONE-Farben sind so organisiert, dass man Farben wählen kann, die mindestens 10 % einer Skalenfarbe mit einer anderen Farbe gemeinsam haben. Dies verringert den Bedarf an Farbüberlappungen, weshalb sich diese Farbpalette hervorragend für das Erstellen von Farbauszügen eignet.

Font
Kompletter Zeichensatz eines Schrifttyps. Bitmap-Fonts/Bildschirmschriften.

Schriften unterteilen sich nach den Schriftarten (z. B. Antiqua, Grotesque, Fraktur, Script usw.) Schriften (Helvetica, Times Ten, Cheltenham, Frutiger etc.) und Schriftschnitten (narrow, bold, book, extralight, black, heavy etc. und das alles noch in zusätzlich italic/kursiv oder roman). Grundsätzlich ist zu bemerken, dass Schrift eine Wissenschaft für sich ist und man als Laie auf einer Seite nicht mehr als drei unterschiedliche Schriften nutzen sollte.

Fuzz
Auch „Einsickern" in einem Tintenstrahl-Ausdruck bzw. „Faserung" in einer elektrostatischen Grafik genannt.

G wie...

Gautschen
1. Bei der früheren Handfertigung des Papieres das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen.
2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Nasspartie.
3. Herstellen von mehrlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepresst (Duplex- Triplex-Karton).
 
Gegossene Folien
Eine gegossene Folie ist ein hochwertiges Vinylprodukt, das sein Leben als Flüssigkeit beginnt und dann zu einer extrem dünnen Folienbahn geformt wird und schnell verfestigt wird. Gegossene Folien sind dehnbar und stabil, so dass kaum eine merkliche Schrumpfung auftritt.
Da gegossene Folien dünner und weicher sind, sind sie leichter zu schneiden, zu entgittern und zu verkleben. Gegossene Folien passen sich Unregelmäßigkeiten der Oberfläche, beispielsweise Nieten oder Strukturen, hervorragend an und sind dadurch erste  Wahl für Außenanwendungen – insbesondere Fahrzeugfolierungen. Oftmals kommen gegossene Folien auch im Innenbereich zum Einsatz.

> Langfristige Lösung
> Hohe Konformität
> Höhere Flächenstabilität und Resistenz
> gegen Schrumpfung
> Hohe Resistenz gegen Ausbleichen
> Hohe Beständigkeit gegen chemische
> Einflüsse

Gestrichenes-Papier
Um eine geschlossene Oberfläche und damit eine noch bessere Bedruckbarkeit (Halbtöne) zu erzielen, wird eine Streichmasse auf sogenannte Streichrohpapiere aufgebracht und in vorgegebener Strichstärke gleichmäßig verteilt. Dazu gibt es verschiedene Verfahren z.B. Rakel-, Walzen-, Bürsten-, Luftdüsenstrich. Die Streichmasse besteht z.B. aus China-Clay, Kreide, Kasein, Kunststoffdispersion. Einseitig (= Chromopapier) und beidseitig gestrichene, matt-, halbmatt-, glänzendgestrichene und die innerhalb und außerhalb der Papiermaschine gestrichenen Sorten bilden die große Gruppe der Bilderdruck- und Kunstdruckpapiere.

Ghosting / Geisterbilder
Zweite, zumeist hellere Grafik, die leicht verschoben vom Original erscheint (typisch im Filmbereich). Im elektrographischen Druck sind Geisterbilder häufig das Resultat zu hoher Laufgeschwindigkeit oder Luftfeuchtigkeit.

.gif
Graphics Interchange Format ist ein Grafikformat für Bilder mit Farbpalette. Es erlaubt eine verlustfreie Kompression der Bilder.
Es können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die z.B. von Webbrowsern als Animationen interpretiert werden.

Glanz
Für eine Reihe von Papieren erwünschte optische Eigenschaft (spiegelnd reflektiertes Licht). Allerdings sollte man beachten: Glanz ist nicht unbedingt identisch mit Glätte.

Glätte
Die Oberfläche von Papier ist natürlicherweise etwas narbig. Durch Glättung in der Papiermaschine und in Kalandern (Satinage) kann die Oberfläche mechanisch verbessert werden. Prüfung in speziellen Messgeräten.

Grammatur
Die Grammatur ist ein Maß für das Flächengewicht von Papier, angegeben in g/m².
Je höher die Grammzahl, desto dicker und stabiler das Papier. Ausnahme sind  Volumenpapiere.

Griff
Die unterschiedliche Dicke, Härte und Steifigkeit von Papier kann subjektv als „Griffigkeit“ empfunden werden (keine Maßeinheit).

H wie...

Haftklebe-Papier
Mit aktivem Klebstoff ein- und beidseitig beschichtetes Papier. Zur Verhinderung vorzeitigen Klebens ist es mit klebstoff-abweisender (z.B. siliconisiertem) Papier/Folie abgedeckt. Hauptverwendungszweck: Etiketten.

Halbton/Fotoqualität
Alle Töne jeder Farbe, die zwischen Vollton und Weiß liegen. Auf dem Foto und beim CLC-Digitaldruck real dargestellt, im Offsetdruck durch Raster erzeugt.
Die Halbtondarstellung von Systemen ist unterschiedlich, je nachdem, mit welcher Auflösung sie arbeiten, d. h., welche Halbtonfähigkeit sie haben.

Halftoning
Rasterung - beschreibt die Positionierung von Bildpunkten in Primärfarben zwecks
Erhalts einer Vielfalt an Sekundärfarben.

Handschöpfung
Diese Methode wurde seit der Erfindung des Papiermachens (ca. 60 v. Chr.) bis zur Entwicklung der Papiermaschine (1799/Louis Robert) angewandt. Mit Hilfe eines siebbespannten Schöpfrahmens schöpfte der Papiermacher aus der „Bütte“ den dünnen, wässrigen Papierbrei. Heute wird noch in Museen und von künstlerischen Papiermachern Papier handgeschöpft.

Hart-PVC
Gut bedruckbares Kunststoffmaterial. Ideal geeignet für z.B. Deckenhänger, Siebdruckfolder, Displays im Messebau, Scheckkarten, Register, uvm.

Headstrike
Aufwellung bzw. Wölbung von Papier in
einem Tintenstrahl-Drucker, so dass es zu einer Berührung des Druckkopfes kommt.

Heißaufziehpresse
Die Maschine übernimmt das Aufkleben von Postern auf Platten und anderen starren Materialien. Die Drucke, die auf der Rückseite mit einer trockenen Klebeschicht versehen sind, werden über die Platte gelegt. Die beheizbaren Rollen pressen das Bild auf den Untergrund. Der Klebstoff schmilzt und sorgt dafür, dass der Druck und der Untergrund eine Einheit bilden.

Heißluftfön
Hilfreiches Zubehör in der Fahrzeugverklebung. Ideal für das Verformen von Tönungsfolien und CarWrap-Folien. Zum Beispiel das Steinel Heißluftgebläse HG 2120E.

HKS-Fächer
Ein praktisches Hilfsmittel zur schnellen und sicheren Bestimmung von Farben. Schon in der Entwurfsphase kann das Druckergebnis beurteilt werden. HKS-Fächer gibt es als HKS-N für den Druck auf Naturpapier und als HKS-K für den Druck auf Kunstdruckpapier. HKS ist ein System zur Bestimmung von Farben und wird vor allem für Schmuck und Sonderfarben eingesetzt. Diese sind oft nicht durch Mischen nach dem CMYK-Farbmodus realisierbar.
Wie beim PANTONE-Farbsystem sind die Farben auf Farbfächern oder elektronisch nach Nummern geordnet verfügbar. Für die technische Dokumentation ist es zur Wahrung des Corporate Designs oft notwendig, genau den Farbton der Firmenfarbe bzw. des Firmenlogos zu benutzen.

Hochformat
Form eines Blattes mit kurzer Breite (zuerst genannt) und langer Höhe (zuletzt genannt). Z.B. 21 x 29,7 cm = DIN A4 Hochformat.

Hotmelt
Das Verfahren wird beim Binden von Broschüren angewendet. Der Heizschmelzklebstoff - das verbirgt sich hinter Hotmelt - wird auf den Rücken des Papierblocks oben und unten etwa 15 Millimeter dick aufgetragen. Die restliche Fläche wird mit Plastdispersionsklebstoff bestrichen und sorgt für die Elastizität des fertigen Produkts. Der Papierblock trocknet schnell und kann ohne Zeitverzögerung beschnitten werde.

HSL/HSB Farbsystem
Farbsystem, basierend auf einem der frühen Systeme von Munsell. Die Farbe wird aus einem Kreis mit 360° ausgewählt und anhand der Sättigung und Helligkeit genau bestimmt.

Hub
Hardware in einem LAN, das mehrere Kabelstränge zu einem zusammenführt und den Datenversand regelt, z. B. wird eine Datei über ein Kabel in Paketen in das Hub transportiert, dort wird es an alle Ports weiterverschickt.

Hybrid-CD
CD-ROM, die von Windows- und Macintosh-Rechnern gelesen werden kann. Auf einer Hybrid-CD befindet sich sowohl ein ISO-9660-Dateisystem, das den Konventionen von MS-DOS entspricht, als auch ein Apple-Dateisystem gemäß den Apple-HFS-Richtlinien.

Hammerschlag-Prägung
Nachträgliche Prägung des Papiers oder Kartons mit einem Hammerschlag-Effekt. Für Briefbogen, Visitenkarten u.ä.

Hochglanz-Folie
Gegossene, metallisierte PVC-Folie. Extrem glänzende, spiegelnde Oberfläche. Auch für Siebdruck geeignet.  Anwendung: Langlebige Hochglanzbeschriftungen und Dekorationen in Silber und Gold.

Hochglanz-Papier
Wenn die Papieroberfläche durch nachträgliches Auftragen von Streichmasse verbessert wurde, kann sie durch Glätten im Kalander bis hochglänzend „satiniert“ werden. Auch durch spezielle Kontakt-Trockung mit einem Hochglanzzylinder kann gussgestrichenes Papier ohne Satinage hochglänzend gefertigt werden.

Holz
Erst 1843 wurde Holz als Rohstoff für die Papierherstellung entdeckt. In der Bundesrepublik wächst mehr Holz nach als eingeschlagen wird. Die Verwendung des Durchforstungsholzes dient der Waldpflege. Nadelhölzer sind wegen ihrer längeren Faserstruktur besonders geeignet. Die kürzeren Fasern von Laubholz werden für grafische Papiere beigemischt.

Holzfreies-Papier
Als holzfrei wird Papier bezeichnet, das aus gebleichtem oder ungebleichtem Zellstoff hergestellt wurde und in dem höchstens 5% verholzte Fasern (Holzschliff) enthalten sein dürfen. Dieser Zellstoff ist ein auf chemischem Weg erzeugter Faserstoff aus Holz. Herstellungsmethoden: Sulfat/Sulfit.

Holzhaltiges-Papier
Als holzhaltig wird Papier bezeichnet, das zu mehr als 5% aus Holzschliff hergestellt wurde, der auf mechanische Weise erzeugt wird. Es wird je nach Holzschliffanteil als holzhaltig, mittelfein, aufgebessert mittelfein, fein holzhaltig, fast holzfrei bezeichnet.

 

 

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11.04.2017
IGEPA SELECT 2017

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